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Update zu den geplanten Baumf�llungen am Pekinger Platz
- Diese Linde muss wahrscheinlich gef�llt werden, weil sie zu schr�g steht. Foto: Siemen Dallmann
Leider hatte das Bezirksamt Mitte erst Ende letzter Woche �ber die geplanten Baumf�llungen informiert. Speziell auf dem Pekinger Platz sollen mehrere Pappeln, Ulmen und Linden fallen. Einige B�rger/innen erkundigten sich nun besorgt beim QM Sparrplatz und fragten nach dem Zusammenhang mit der geplanten Umgestaltung des Pekinger Platzes. Baumgutachter Michael Barsig ist ebenfalls aktiv geworden.
Hier ein aktueller Zwischenstand:
In dem letztes Jahr vorgestellten Entwurf f�r den Pekinger Platz (siehe Artikel dazu) war lediglich vom Roden bzw. R�ckschnitt einiger B�sche und Geh�lze die Rede. Auch der Austrieb am Fu� einiger B�ume sollte gestutzt werden, was zwischenzeitlich auch schon erfolgte.
Wie Wolfgang Leder, der Leiter der Stra�enbaumpflege des Bezirks Mitte, heute best�tigte, haben die geplanten F�llungen nur indirekt mit der Umgestaltung zu tun. Die B�ume m�ssten vielmehr in jedem Fall gef�llt werden, da einige von ihnen, vor allem die Pappeln, umsturzgef�hrdet seien. Das Bezirksamt k�nne nicht weiter die Verantwortung daf�r �bernehmen, die B�ume einfach stehen zu lassen: "Was sagen Sie jemandem, der durch einen umgest�rzten Baum im Rollstuhl sitzt?" Pappeln seien grunds�tzlich in der Stadt problematisch, da sie auch mit ihren Wurzeln Pflaster und Mauern besch�digen und nicht standfest seien. Und es sei auch nicht im Sinne des Steuerzahlers, den Platz umzugestalten, und bald darauf neue Sch�den beheben zu m�ssen.
Eine Linde auf dem Pekinger Platz sei am Absterben und m�sse deshalb ebenfalls gef�llt werden, so Leder weiter. Weil in der Vergangenheit zu viele B�ume ungeplant und wild wuchsen, sind die Licht- und Lebensbedingungen des Bestandes nicht optimal. Eigentlich m�sste langfristig und intelligent geplant werden, welche B�ume nachhaltig und �kologisch sinnvoll seien. F�r Neuanpflanzungen h�tte das Bezirksamt derzeit aber kein Geld.
Nach R�cksprache mit der zust�ndigen Architektin Frau Benninghoff ist es tats�chlich sinnvoll, vor den geplanten Umgestaltungsarbeiten im M�rz jetzt erst einmal die problematischen B�ume zu f�llen, die sonst die neuen Pflaster und Mauern besch�digen k�nnten. Und es w�re denkbar, dass einzelne B�ume neu gepflanzt werden, bezahlt aus den Mitteln der Platzumgestaltung.
Nat�rlich wird sich das Gesicht des Pekinger Platzes ver�ndern, sollten die Pappeln tats�chlich verschwinden. Und man m�chte jedes Gr�n in der Stadt bewahren. Doch es w�re unverantwortlich, wenn jemand verletzt w�rde durch herunterfallende �ste oder gar einen umgest�rzten Baum. Was nun zu tun ist, sollten also besser die Experten entscheiden.
Nachtrag: Gesetzliche Grundlage
Das Gr�nfl�chenamt richtet sich nach den "Verwaltungsvorschriften �ber die Kontrolle der Verkehrssicherheit von B�umen" die am 04.02.2011 im Amtsblatt ver�ffentlicht wurden, seit dem 15.02.2011 in Kraft getreten sind und von allen Bezirken befolgt werden. Im Amtsblatt f�r Berlin findet sich diese aktuelle Verwaltungsvorschrift.
Ab dem 1. M�rz 2011 will das Bezirksamt Mitte im Internet jeweils aktuell �ber geplante Ma�nahmen informieren. Der Link wird noch bekannt gegeben.